
par Anne Wurthlin
1957 – Geburt in Mülhausen (im Elsass) zu Frühlingsbeginn
1970 – erste Fotografien
1978 – Begegnung mit der Fotografin Françoise Saur im IPC in Wintzenheim (Haut-Rhin)
1979 – Aufenthalt in Aix-en-Provence bei Jean Bernard, um die Handhabung der Fachkamera zu erlernen und die Abzugstechnik für Schwarz-Weiß-Fotografien zu perfektionieren;
Aufenthalt bei Denis Brihat in Bonnieux, um die Ausbildung abzuschließen;
1980 – Ausstellung im Stoffdruckmuseum „Musée de l’Impression sur Etoffes“ von Mülhausen (Haut-Rhin) in Kooperation mit der Stadtbibliothek und unter Mitwirkung des Modemuseums „Musée de la Mode et du Costume“ (Palais Galliera – Paris)
1983 – Beginn der professionellen Tätigkeit als Fotograf in verschiedenen Bereichen: Architektur, Industrie …; Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „Sortir“ in Mülhausen
1987 – Ausstellung im Musée Bartholdi in Colmar (Haut-Rhin)
1987 – Ausstellung in der Galerie ADEAS, Hochschule für Architektur in Straßburg
1996 – Umzug in die an Basel grenzende Stadt Saint-Louis (Haut-Rhin) und beruflicher Neubeginn mit ausschließlich persönlichen Arbeiten
2011 – Austellung „Une histoire de cailloux suivie d’un dialogue avec les nuages“ („Eine Geschichte über Kieselsteine und ein Gespräch mit den Wolken“) in den Schaufenstern von Saint-Louis;
Vorträge in Schulen, um die Schülerinnen und Schüler für den Umweltschutz zu sensibilisieren;
2012 – Ausstellung in der Mediathek Le Parnasse in Saint-Louis;
Veröffentlichung eines Porträts in der Buchpublikation „Mes points retraite et autres bluettes“ des Journalisten und Schriftstellers Jean-Louis Mossière (1)
2012/2013 – großes Interesse an der von Stéphane Valdenaire im Rahmen der Fondation Fernet Branca in Saint-Louis gehaltenen kunstgeschichtlichen Vortragsreihe (2)
(1) www.lalsace.fr/actualite/2012/05/17/les-nouveaux-billets-…
(2) www.fondationfernet-branca.org/index.php/fr/
Warum ich das Ufer des Altrheins fotografiere?
Erläuterung
Nach zahlreichen Reisen habe ich nicht mehr das Bedürfnis, mich von dem Ort, an dem ich lebe, zu entfernen, um Aufnahmen zu machen. Es genügt mir, gleich bei mir in der Nähe zum Ufer des Altrheins zu gehen, sei es auf der Seite Baden-Württembergs, sei es auf elsässischer Seite auf der Rheininsel.
Wenn mir die Lichtverhältnisse nicht zusagen, habe ich den Vorteil, so oft wiederkommen zu können, wie ich möchte, so lange, bis das Licht meinen Erwartungen entspricht.
Mein fotografischer Ansatz ähnelt dem der Maler, die mit Leinwand und Staffelei arbeiten. Ich benutze eine auf einem Stativ fixierte Kamera, dadurch bleibt Zeit für die Kadrierung meiner Bilder.
Mit einer langen Belichtungszeit erhalte ich außerdem eine größere Schärfentiefe (scharfer Bildbereich) und eine schöne und fließende Bewegung des Altrheins.
Beobachten Sie diese Orte, die so unbedeutend scheinen, und Sie werden ihre Schönheit entdecken.